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Im Streifenshirt stecke ich, Sophie.

Diese Website enstand nicht aus dem Drang heraus, endlich einen eigenen Platz für mich im Web zu haben oder weil ich eine neue Möglichkeit suchte, meine grenzenlose Kreativität auszuleben. Die Existenz dieses Blogs verdanke ich dem Software-Grundlagen-Dozenten meines Bachelorstudiums. Aufgabe des Software-Seminars war die selbstständige Kreation eines eigenen Blogs mit mindestens fünf Einträgen. Das Projekt machte mir aber so viel Spaß, dass ich nach Eintrag fünf nicht aufhören wollte. Und so erscheinen auf dieser Seite seit 2012 Texte über Stil und Kulturelles, verknüpft mit Geschichten aus dem Leben. Von Festtagsplaylists bis Fahrradfahren, von Chanel bis Childish Gambino.

Als Titelgeber meiner Website habe ich das Streifenshirt auserkoren, weil es mein liebstes Kleidungsstück ist. Da ich mich neben der Erweiterung meiner Streifenshirtsammlung auch sehr für Filme, Literatur und vor allem Musik begeistere, räume ich diesen Themen ebenso einen Platz auf dieser Website ein.

(English version below.)

Kleine Geschichte des Streifenshirts

Der Ursprung des Streifenshirts liegt in der Bretagne, dem nordwestlichen Landteil Frankreichs. Dort trägt es den liebevollen Namen „Marinière“. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trugen es die Fischer und Seeleute traditionell in Weiß/Marineblau bei der Arbeit. Teil der französischen Matrosenuniform wurde das Streifenshirt im Jahr 1858.

Zunächst dienten die mit 21 Streifen versehenen Shirts der besseren Erkennung über Bord gegangener Männer. Das Kleidungsstück hatte also einen funktionsorientierten Charakter — bis in den 1920ern eine Dame namens Gabrielle Bonheur Chasnel, besser bekannt als Coco Chanel, das Streifenshirt zur alltagstauglichen Modeerscheinung auserkor und von da an weltberühmt machte. Sie ebnete den Frauen damit den Weg aus der eingeengt-aufgerüschten Kleiderwelt des Viktorianischen Zeitalters hin zu bequemer, reduzierter und stilsicherer Garderobe mit maskulinen Elementen wie z. B. Hemden und Hosen. Die waren nämlich bis dahin für Damenmode verpönt. Der Rest ist eine Erfolgsgeschichte, bestehend aus Tweed, Perlenketten und dem Duftwässerchen N° 5.

Während der folgenden Jahrzehnte fanden zunehmend berühmte Persönlichkeiten Gefallen am Streifenshirt, darunter Künstler wie Pablo Picasso und Andy Warhol, Leinwandgrößen wie Brigitte Bardot, James Dean und Audrey Hepburn sowie zahlreiche Designer, die jeweils mit ihren eigenen Interpretationen aufwarten. Die prominenten Träger verliehen dem Kleidungsstück eine latent glamouröse Aura, wohl am besten beschrieben mit dem Wort Riviera Chic. Seinen bodenständig-alltäglichen Charme konnte es dennoch bis heute bewahren. Inzwischen gilt das Streifenshirt für Menschen jeden Alters als französische Lässigkeit verströmender Klassiker, denn es trotz jeder Trendwelle – kommt also nie aus der Mode.

For international readers:

In case you wondered who’s the author behind streifenshirt.com (german for “striped shirt”): It’s me, Sophie.

This website was not born out of the urge to have my own personal space on the web or because I was looking for a new way to express my limitless creativity. I owe the existence of this website to the software basics lecturer of my bachelor program. Final task of said seminar was to create a blog with at least five entries. The project was so fun that I did not want to stop after entry five. It turned out that since 2012 texts about style and culture, linked to stories from my everyday life appear on this page. From holiday playlists to the pleasures of cycling, from Chanel to Childish Gambino.

I decided to name my website “Streifenshirt” because it’s my wardrobes favourite garment. In addition to the expansion of my striped shirt collection I am very enthusiastic about movies, literature and, particularly, music. All these topics have a place on streifenshirt.com.

If you want to give feedback or have inquiries of any kind, please contact me via mail to sophie@streifenshirt.com or the contact form linked below.

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