Wie Kule ist das denn!?

Hätte ich je eine Firma gegründet, wäre es diese.

Liebste Kleidungsstücke besitzt man oft in vielfältiger Ausführung. Auch Fans von Streifenshirts geht das so. Dennoch scheint die Suche nach der einen, perfekten Kreuzung aus Schnitt, Farbe und Streifenmuster nie aufzuhören. Mit ihrer Marke Kule, dem selbst ernannten „home of the perfect striped shirt“, hat sich die Designerin Nikki Kule (Foto) zum Ziel gesetzt, ebenjene Suche zu beenden.

Geboren und aufgewachsen in New York City, kam Nikki Kule durch die Arbeit ihrer Eltern schon im Kindesalter mit der der Modeindustrie in Kontakt. Mutter und Vater hatten großen Einfluss auf Nikkis Leidenschaft für Kleidung und so entwickelte sie vor allem ein Faible für den modernen Ostküsten-Preppystil. Ihr Plan, Designerin zu werden, stand schon früh fest. Nach einem Studium an der Parsons School of Design in Paris und New York arbeitete Nikki zunächst in Italien. 2001 gründete sie Kule, damals noch ein auf Kindermode spezialisiertes Unternehmen. 2009 wechselte sie als Gastdesignerin zu Brooks Brothers, um die dortige Jungenlinie zu erneuern und erstmals auch eine Mädchenkollektion zu etablieren. Zwei Jahre später entschied Nikki, sich wieder ihrem eigenen Unternehmen zu widmen und diesmal den Fokus auf Erwachsenenmode zu legen.

Die Idee für die Gründung Kules entsprang Nikkis über die Jahre stetig wachsender Streifenshirtsammlung. Keines der Shirts hatte den für sie perfekten Schnitt. Also machte sie sich an die Arbeit, es zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Ihr Designprozess ist simpel zu beschreiben und doch besonders: Während Designer üblicherweise mit einem Idealtypus ihrer Kunden im Hinterkopf arbeiten, designt Nikki in erste Linie ihrem eigenen Geschmack und Instinkt entsprechend. Natürlich könnte man denken, es seien nur Streifenshirts. Ein Shirt, ein Streifenmuster, fertig. Doch genau hier liegt die Kunst: Wie gestaltet man diesen universalen Klassiker auf eine neue, einzigartige und gleichzeitig tragbare Weise? Die Antworten liefert Kule in Form sehenswerter Lookbooks. Die Fotografien zeigen Models in Alltagsszenerien, mal minimalistisch, mal über und über in Streifen gekleidet. Die Mischung aus französischem Charme der Mariniéres und bunter amerikanischer Preppykleidung wird stets mit einem Augenzwinkern versehen. Spießigkeit, wie sie beim Anblick von Ralph Lauren, Gant und Tommy Hilfiger schnell entsteht, existiert hier nur als ironisches Zitat.

Noch bietet Kule hauptsächlich Mode für Frauen und Shirts für Männer. Schon bald soll wieder eine Kinderkollektion hinzugefügt werden. Neben den Streifenshirts und -pullovern umfasst die Produktpalette auch Hemden, Kleider, Jacken und Accessoires. Außerdem lassen sich mit dem Monogramm-Service Buchstaben und kleine Motive entweder auf die Brust oder über den Rumpfsaum der Shirts sticken. Socken sind ab 38 $ zu haben, klassische Streifenshirts kosten um die 100 $ und für Mäntel sind locker über 600 $ fällig. Stolze Preise? Sicherlich. Man beachte aber: Die Streifenshirts werden von einer Firma in Portugal produziert, frauengeführt und nachhaltig. Käufe aus Europa tätigt man am besten im Kule Onlineshop oder hier.

Eine kleine Favoriten-Auswahl

Oben: The Sophie aus Kaschmir, The Raleigh mit LOVE-Aufdruck, The Modern Long / Unten: The O RLY Sock, The Turtleneck, The Bolt Tote aus Baumwolle

Die Verwendung der Bilder dieses Beitrags erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Kule.

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